Meditation

Nur ein Trend?

Meditieren ist mittlerweile mehr als nur ein Trend! Es gibt im­mer mehr Studien und Untersuchungen zu den Wirkungswei­sen der Meditation. In einer aufwendigen Analyse des deut­schen Forscherteams um Prof. Dr. Peter Sedlmeier wurden 163 der fast 600 Studien (von 1970 bis 2011) zur Meditation aus­gewertet.

Zu fünf Eigenschaften konnte das Forscherteam vergleichswei­se hohe Effekte nachweisen. Diese Eigenschaften sind:

  • Mehr Achtsamkeit im Leben.
  • Weniger Angstzustände und Sorgen.
  • Weniger negative Emotionen.
  • Unausgeglichenheit lässt nach.
  • Mehr Zufriedenheit und dadurch mehr Verbundenheit.

Auch die positive Auswirkung auf das menschliche Gehirn wurde in Studien immer wieder nachgewiesen. Damit ist Meditation nicht nur ein Trend, sondern kann auch hilfreich für das gesunde Wohlbefinden eines Menschen sein.

Wie kann Meditation helfen?

Meditation hilft konkret dabei

  • wacher zu werden, wenn man sich träge fühlst!
  • herunterzukommen, wenn man gestresst ist!
  • selbstbewusster zu werden und an innerer Stärke zu gewinnen!
  • die Ängste besser in den Griff zu bekommen!
  • sich zentrierter zu fühlen im Alltag!
  • schlechte Gefühle und Gedanken abzufedern und positiver durch’s Leben zu gehen!

Welche Meditationstechniken gibt es?

Es gibt drei große Gruppen unter den Meditationen:

  • Die passiven Meditationstechniken
  • Die aktiven Meditationstechniken
  • Sonstige Meditationstechniken

Zu der ersten Gruppe gehören z.B. die Achtsamkeitsmeditation, die Stille Meditation oder die ZEN-Meditation. Diesen Formen ist gemeinsam das ruhige Sitzen, die Bewegungslosig­keit und die Ruhe. Der Sitz muss dabei nicht unbedingt der Lotos- oder Schneidersitz sein, wie wir ihn sehr oft vor Augen haben. Vielmehr wird von einem Freundschaftssitz gesprochen. Das ist ein Sitzen, bei dem man bequem die Zeit der Meditation aushalten kann.

Zu den aktiven Meditationstechniken gehören die Meditationen mit Bewegungen. Sie eig­nen sich insbesondere dann, wenn schon der Gedanke an ein längeres ruhiges Sitzen ei­nen zappelig macht. Für Menschen, die im Berufsleben überwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben, sind die aktiven Meditationstechniken eine wertvolle Unterstützung. Zu den akti­ven Meditationstechniken gehören z.B. die Gehmeditation, die dynamische Meditation, der Bodyscan oder die Mantrameditation.

Eine Meditation beschäftigt sich immer mit den Geist, den Gedanken. Diese sollen zur Ruhe kommen, der Geist soll sich beruhigen. Dies kann auf vielfältige Art und Weise geschehen. Nun haben sich im Laufe der Zeit auch weitere Meditationsarten entwickelt, die nicht in die beiden erstgenannten Kategorien passen. Zu diesen zählen z.B. Fantasiereisen, Yoga, Qi Gong oder auch der Tanz.

Fazit

Als Fazit seien hier ein paar Gedanken von Steve Jobs genannt, dem Gründer von Apple Inc., die das Wesentliche der Meditation zusammen fassen.

„Wenn man einfach dasitzt und beobachtet, merkt man, wie ruhelos der Geist ist. Wenn man versucht, ihn zu beruhigen, wird es nur noch schlimmer. Mit der Zeit wird er jedoch ruhiger, und wenn dies ge­schieht, bleibt Raum, subtilere Dinge zu hören – das ist der Moment, in dem die Intuition sich entfaltet, man Dinge klarer sieht und mehr der Gegenwart verhaftet ist. Der Geist arbeitet langsamer, und man erkennt eine enorme Weite im Augenblick. Man sieht so viel, was man bereits hätte sehen können.“
(Steve Jobs)

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